Das Sparkassen Chess-Meeting 2018 war erneut ein großer Erfolg für den Schachstandort Dortmund.

Die Teilnahme der beiden Dortmunder Olympiasiegerinnen Ursula Happe und Annegret Richter am Bankett und der Besuch von Arkardij Dvorkowitsch, dem OK-Chef der Fußball-WM 2018 in Russland und Kandidat für das Amt des FIDE-Präsidenten am Schlusstag unterstrichen den Rang des Turniers im gesellschaftlichen und sportlichen Leben Dortmunds. Darüber hinaus gaben sich Schach-Spitzenfunktionäre aus Holland, Belgien, Israel, Serbien und der Slowakei ein Stelldichein, um sich Anregungen zu holen.


Gerd Kolbe

Die Internet-Übertragungen sicherten einmal mehr die gewünschte weltweite Reichweite. Über die eigene Homepage hinaus wurde das Turnier auf sechs internationalen Internet-Plattformen (chessbase, Chess 24, followchess, chess.com, chesspro.ru und argedrez.com) übertragen. Auch auf You Tube, Facebook, Instagram und Twitter ist „Dortmund 2018“ bleibend platziert.

Die drei Open im Fritz-Henßler-Haus und das Helmut-Kohls-Turnier mit ihren mehr als 200 Teilnehmern unterstrichen den angestrebten Charakter eines Schach-Festivals. Die Turniere im Orchsterzentrum und im Fritz-Haus sowie die flankierenden Angebote registrierten trotz des FIFA-WM-Wochenendes und des außergewöhnlich guten Sommerwetters etwa 1.500 Besucher.

Herausragend das spektakuläre Gemeinschaftsprojekt „Schach ist Kunst“ von Christiane Köhne und 31 weiteren regionalen Künstlern/innen im Orchesterzentrum , das einen außergewöhnlichen kulturellen Akzent setzte und ein ungeteilt positives Echo fand. Darüber hinaus präsentierten 20 Geschäfte des Brückviertels in ihren Schaufenstern Schachbilder aus früheren Ausstellungen KöhnesAm spielfreien Tag holten sich wieder etwa 100 Schachfans Autogramme der Großmeister. Zusätzlich wurden zahlreiche Selfies mit den Schachgrößen „geschossen:“.

Der Salomon-Elkan-Preis für besondere Verdienste um das Chess-Meeting ging 2018 an die Sparkasse Dortmund für ihre jahrzehntelange Förderung des Großmeisterturniers, der Ferdinand-Fabra-Preis für die Förderung des Schach-Nachwuchses in Dortmund an das Heisenberg-Gymnasium in DO-Eving.

Thomas Weischede vom Vorstand der Emanuel-Lasker-Gesellschaft überreichte dem Sieger des Großmeisterturniers als Ehrengabe und besondere Auszeichnung einen „Viktor“, der an den 150. Geburtstag des ersten und bislang einzigen deutschen Schachweltmeister der Geschichte erinnert.

Das „Experiment“, zum ersten Mal neben Klaus Bischoff mit den beiden deutschen Nationalspielerinnen Melanie Lubbe und Elisabeth Pähtz als Kommentatorinnen einzusetzen, kam beim Publikum sehr gut an. Einer Fortsetzung im nächsten Jahr dürfte nichts im Wege stehen.

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