Fast wäre Wladimir Fedoseev im Oktober 2016 im Superfinale in Tschita russischer Schachmeister geworden. Leider verlor der heute 22-Jährige seine letzte Partie gegen Oparin und musste damit seine Titelträume begraben. So wurde der Sieg im diesjährigen Aeroflot-Open sein bislang größter Schacherfolg, der ihn gleichzeitig für Dortmund qualifizierte. Fedoseev ist ein Mann mit einer sehr pointierten Meinung, die er gern auch öffentlich vertritt .So äußerte er sich kürzlich in einem Interview exponiert gegen die Unsitte der abgesprochenen Partien, die seiner Meinung nach zu einer nicht hinnehmbaren Wettbewerbsverzerrung führten. Der interessante junge Mann aus Russland, der wir zum ersten Mal in Dortmund begrüßen, dürfte nicht nur deshalb ein belebendes Element für das Sparkassen Chess-Meeting werden. Er belegt derzeit mit 2.658 ELO-Punkten den 56. Rang der Weltrangliste.