Über der diesjährigen Veranstaltung schwebt unausgesprochen die Frage, ob es Wladimir Kramnik gelingen kann, das ihm gewidmete Großmeisterturnier zu gewinnen und damit seinen eigenen „Dortmunder Turnier-Weltrekord“ auf sagenhafte elf Siege zu erhöhen. Die Voraussetzungen hierfür sind ausgezeichnet. Immerhin ist der hochgewachsene Superstar der Schachszene derzeit als Vierter der Weltrangliste der bestplatzierte Spieler des Turniers und allein schon deshalb Dortmunds Top-Favorit.
Fast hätte es mit dem elften Sieg ja auch schon 2016 klappen können. Aber Maxime Vachier-Lagrave hatte etwas dagegen und verwies Kramnik auf den zweiten Platz.